Theater in Aktion

5-teiliger Seminar-Zyklus

Foto: Alex Carrascosa
Foto: Alex Carrascosa

Der Seminar-Zyklus bietet eine Einführung in die grundlegenden Methoden des angewandten Theaters nach Augusto Boal: Spiele und Übungen, interaktives Theater (Forumtheater), Regenbogen der Wünsche (introspektive Theaterarbeit), Ästhetik der Unterdrückten und ein GenderLabor (angelehnt an das Madalena Labor) sowie sinnstiftende Erweiterungen. Der Fokus liegt auf der Anwendbarkeit im 21. Jahrhundert.

 

 

Die einzelnen Module werden durch theoretische Einblicke in die Geschichte der emanzipatorischen Theaterarbeit, vielseitige Anwendungsbeispiele, Beispiele aus der szenische Arbeit im Kontext von Erwachsenenbildung, den Bereichen Inklusion, Gender, Anti-Bias, Öffentlichkeitsarbeit, Multiplikation und Transformativem Lernen untermauert.

 

Die Seminarreihe richtet sich an Pädagog_innen, Sozialarbeiter_innen, Psycholog_innen, Jugend- und Altenbetreuer_innen, Anti-Diskriminierungs-Trainer_innen, Supervisior_innen, (Menschenrechts-)Aktivist_innen, Genderbeauftragte und alle die an emanzipatorischer Bildung interessiert sind.

Das in den Seminaren Erfahrene kann sofort in die Praxis integriert werden. Supervision ist möglich.

Mitzubringen sind: Spiellust, Neugier und bewegungsfreudige Kleidung. Schauspielerische Vorbildung ist keine Voraussetzung für die Teilnahme.

Die Module sind in sich geschlossene Wochenenden. Infos zu den Terminen entnehmen Sie bitte dem Folder:  Folder Theater in Aktion.pdf  (253.08 KB)

Den Teilnehmer_innen soll es ermöglicht werden, eine Vielzahl von Methoden und Arbeitsweisen kennen zu lernen, die sie für die Umsetzung eigener Projekte nutzen können. Dabei arbeiten wir grundsätzlich erfahrungsorientiert, d. h. alle Methoden werden mit den Teilnehmer_innen durchgeführt und ausprobiert. (Theoretische) Texte, Filme und Projektbeispiele sollen Impulse für eine weiterführende Ideenentwicklung geben.

 

 

Termine & Anmeldung:

Sie können sich entweder für den kompletten Seminarzyklus anmelden, oder für einzelne Termine.
Kosten für das Gesamtpaket: 180,- € pro Seminar (900,- € gesamt).
Kosten für Einzelbuchung: 210,- € pro Seminar

Anmeldung für den kompletten Seminarzyklus (alle 5 Termine):
http://www.pfz.at/article1758.htm

Termin 1:
Die Bedeutung des Körpers in der Theaterpädagogik
16. – 18. Oktober 2015
Inhalte: Spiele und Übungen zur Wahrnehmung und als Kreativitätsimpuls, zur Sensibilisierung für eigene und fremde Grenzen, Achtsamkeit, erforschen und erweitern der ‚Komfortzone’. Geschichte und Grundlagen des interaktiven partizipatorischen Theaters von Augusto Boal.
Anmeldung nur für dieses Seminar: http://www.pfz.at/article1759.htm

Termin 2: Theater im Dialog – vom Selbst zum Kollektiv
4. – 6. Dezember 2015
Inhalte: Ästhetik der Unterdrückten, interaktives Theater (Forumtheater), kollektive Anliegen szenisch bearbeiten und verändern. Jede_r spielt hier eine Rolle. Theater für Alle!
Anmeldung nur für dieses Seminar: http://www.pfz.at/article1760.htm

Termin 3: Ästhetik der Wahrnehmung
12. – 14. Februar 2016
Inhalte: Spiel- und Lernräume für alle Sinne, Erinnerungsarbeit, visuelle Gestaltung, Rhythmus. In einer Welt die uns Diversität verspricht, die aber zahlreiche Gleichmachungstendenzen aufweist, wird der kreative Mensch mit diesen Anregungen wieder zum Kompass seiner eigenen Orientierung und Ausrichtung.
Anmeldung nur für dieses Seminar: http://www.pfz.at/article1761.htm

Termin 4: Theater & Therapie – Das Kollektiv in mir

22. – 24. April 2016
Inhalte: Die introspektiven Methoden des Theaters von Augusto Boal, Regenbogen der Wünsche und Polizist_innen im Kopf. Wir erforschen gemeinsam die Macht der inneren Bilder und untersuchen kollektive Wertvorstellungen. Theater als autopoietischer Schöpfungsprozess, Healing Theatre.
Anmeldung nur für dieses Seminar: http://www.pfz.at/article1762.htm

Termin 5: GenderLabor – Männlichkeiten* und Weiblichkeiten*
10. – 12. Juni 2016
Inhalte: Auf der Suche nach dem Selbst. Wie prägen stereotype hegemoniale Rollenbilder und patriarchale Strukturen unser Sein in der Welt? Von der Dekonstruktion zur Rekonstruktion. Geforscht wird in zwei Gruppen, die im Schlussteil des Wochenendes in Dialog treten.
Anmeldung nur für dieses Seminar: http://www.pfz.at/article1763.htm

Mindestteilnehmer_innen: 8 Personen

Leitung und Konzeption

Birgit Fritz

Theaterwissenschaftlerin, Dramapädagogin, Feldenkrais-Lehrerin mit einem Arbeitsfokus auf forschende, prozessorientierte Theaterarbeit, mit langjähriger Erfahrung in den Methoden Augusto Boals und darüber hinaus.

www.birgitfritz.net

Rosalie Schiffer

Sozialpädagogin, Mag.a der Kultur- und Sozialanthropologie, Entwicklung und Leitung von Theaterprojekten und -workshops, Konzeption und Prozessbegleitung von theaterpädagogischer Gruppenarbeit. Aktiv bei InExActArt und im Theater der Unterdrückten – Wien.

www.inexactart.com

Magoa Hanke

Studium der Gender Studies. Lehrte und lernte an einer Zirkusschule, hält Theater-, Gruppen-Akrobatik- und Drag-Workshops sowie Kurse zu Sexualität, Geschlecht und Anti-Diskriminierung. Aktiv im Theater der Unterdrückten – Wien.
www.magoa.eu

Joschka Köck

Studium der Internationalen Entwicklung, Schwerpunkt auf sozialen Bewegungen und emanzipatorischer Bildung. Theateraktivist im Theater der Unterdrückten – Wien.

www.tdu-wien.at